Einbruchschutz durch KfW gefördert

Ab 1.April können private Eigentümer und Mieter Zuschüsse zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW, Ivestitionszuschuss 455) in Anspruch nehmen. Darüber hinaus werden die Zuschüsse für Investitionen in die Barrierreduzierung sowie das Erreichen des anspruchsvollen Standards "Altergerechtes Haus" erhöht. Maßnahmen für den altergerechten Umbau und den Einbruchschutz sind dabei frei kombinierbar.

Folgende Einbruchschutzmaßnahmen werden unter anderem über einen Investitionszuschuss (455) gefördert:

Der Einbau geprüfter einbruchhemmender Haus- und Wohnungstüren (nach DIN EN 1627, mindestens RC-2 und UMax <1,3 W/(m²*K), sofern thermische Anforderungen bestehen) sowie die Nachrüstung bestehender Elemente, wie z. Bsp. von Fenstern nach DIN 18104, Teil 1+ 2. Außerdem werden einbruchhemmende Rollläden ab der Widerstandsklasse RC-2 gefördert.

Die Höhe er Zuschüsse richtet sich nach der Höhe der förderfähigen Investitionskosten. Die Zuschüsse betragen für Einzelmaßnahmen des Einbruchschutzes und des Barriereabbaus einheitlich 10 Prozent (bisher 8%) und für den Förderstandard "Altergerechtes Haus" 12,5 Prozent (bisher 10%) der förderfähigen Investitionskosten. Die Mindestinvestitionskosten werden künftig von 3750 Euro auf 2000 Euro gesenkt.

Mit dem verbesserten Angebot ist die KfW-Förderung für den Kunden noch flexibeler geworden. Dennoch bleibt für Kunden, aber auch für Tischler mit entsprechender Produktportofilio einiges zu beachten. Da die Förderung an das KfW-Produkt "Altergerecht Umbauen" (159) gekoppelt ist, sind Neubauten per se von der Förderung ausgenommen. Des Weiteren sollte immer vorab abgeklärt werden, ob die konkreten Einzelmaßnahmen auch förderfähig sind. Denn erst wenn dies bestätigt ist, kann das Förderprogramm den wünschenswerten Investitionsanreiz auslösen

(Quelle Genau- Zeitschrift für Tischler)

 

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